Geschichte des Rest. Sonne

Vor 85 Jahren, anfangs der 20er des letzten Jahrhunderts, erwarb Gottfried Graber die Sonne in Aarberg. Diesen Betrieb führen wir jetzt seit genau 25 Jahren in der 4. Generation.

Dieses stattliche Berner Bauernhaus mit den Stallungen für die Pferde, die damals auch noch versorgt werden mussten, ist im Jahr 1977 bis aufs Parterre abgerissen und neu aufgebaut worden. Deshalb sind die Lokalitäten im Erdgeschoss und die Kellergewölbe, inkl. Apéro-Bar wie von «anno dazumal»!

1991 wurde zusätzlich ein Küchenneubau realisiert.

Wir sind stets bestrebt etwas zu erneuern und zu erweitern wie etwa die schöne Terrasse, welche zu einem beheizbaren Pavillon verwandelt werden kann.

 

Die NachBAR

Die NachBAR wurde erstmals am Weihnachtsabend 1987 unter dem Namen Geissenried-Keller geöffnet. Das Lokal entstand aus dem einstigen Weinkeller des Restaurants, was auch heute noch gut am bogenförmigen Sandsteingewölbe erkennbar ist.

So selbstverständlich die Feste in der NachBAR heute sind, so schwierig gestaltete sich anfänglich die Eröffnung des Lokals. Zur damaligen Zeit, lange vor Cubanito und Rössli-Pub, war nämlich das Wort «Nachtleben» dem Aarberger noch ein Fremdwort. Als einzige Alternative zu den Restaurants bestand die Jäger-Bar in der Altstadt.

Dementsprechend misstrauisch waren einige Leute gegenüber einem solchen Nachtlokal. Das Gesuch um eine generelle Überzeitbewilligung, wie sie heute gang und gäbe ist, wurde wegen der Befürchtungen einiger Anwohner um ihre verdiente Nachtruhe und der mit Begründung abgelehnt, eine solche Bar würde gewiss haufenweise Nachtschwärmer anlocken, für die es in Biel und Bern ja bereits genug Etablissements gäbe.

Auch der Name der Bar wurde bei einigen Bürgern Aarbergs Gegenstand heftiger Kontroversen. Hatte man doch das Gebiet unterhalb der Holzbrücke erst kürzlich von Geissenried in Brückfeld umgetauft, um sich von der eigenen bäuerlich geprägten Vergangenheit zu lösen und dem feudalen Stadtbürgertum etwas näher zu kommen. Und nun sollte der Name dieses Kellers plötzlich wieder an die alten Zeiten erinnern. Für so manchen ein Unding!

Dessen ungeachtet wurde der der Geissenriedkeller für lange Jahre eine Erfolgsgeschichte und die Gäste schienen sich reihenweise in die gemütliche Bar zu verlieben. Erst einige Zeit später, mit der Eröffnung grösserer Bars in der Umgebung geriet der Keller für eine Weile aus der Mode und wurde fortan nur noch für Apéros und private Feiern benutzt.

Im Herbst 2001 wurde das Lokal unter dem neuen Namen «die NachBAR» wiedereröffnet. Seither ist sie gleichsam zum Inbegriff für gemütliche Abende und rauschende Feste geworden. Einen neuen Schliff und Anstrich erhielt die Bar im Sommer 2005, wobei aber das ursprüngliche Flair und Ambiente erhalten blieb.

 

Familie

Anita und Bernhard Graber

3270 Aarberg

Telefon 032 392 42 12

info@sonne-aarberg.ch

 

 

Öffnungszeiten

Montag und Dienstag    

8.30–23.30 Uhr

 

Mittwoch und Donnerstag  

8.30–14.00 Uhr

 

Freitag und Samstag

8.30–00.30 Uhr

 

Sonntag

8.30–22.00 Uhr

 

 

Warme Küche

11.30–14.00 Uhr

17.30–22.00 Uhr

Sonntags durchgehend
bis 21.00 Uhr